Antwort zu: USA-Stipendium – Zwischen Chance und Risiko

In dem am 20. März 2012 veröffentlichten Artikel auf www.leichtathletik.de über die Qual der Wahl, ob USA oder nicht, fielen mir erneut starke Generalisierungen auf. Die große Befürchtung ist immer, dass ein Athlet kaputt gemacht wird, neben der Angst, dass einem selber Athleten „weggenommen“ oder „abgeworben“ werden. In amerikanischen Teenie-Filmen entspricht das dem Vater, der Angst um seine Tochter hat, wenn diese zum ersten Mal mit einem Jungen ausgeht.

Ich schreibe diesen kurzen Artikel hauptsächlich für Athleten, die tatsächlich mit dem Gedanken spielen, in die USA zu gehen und ein Angebot eines Vollstipendiums anzunehmen.

Eines ist klar zu stellen: Es gibt auf beiden Seiten des Atlantiks starke und schwache Fälle. Ein Trainingsklima, in dem Trainer und Athlet zu 100% zueinander passen oder eben nicht. Trainer, die eine hervorragende Ausbildung genossen oder aber ausschließlich ihre eigenen Erfahrungen als Athlet in den Trainingsplan der gesamten Trainingsgruppe stecken.

Um meinen Dissens über manche Ausführungen des Artikels zu erklären, werde ich mich auf meine vierjährige Erfahrung als NCAA-Athlet (auch mal als B-Kaderathlet) in den USA berufen. Das Hauptproblem ist von struktureller Natur, denn entweder schafft man in Deutschland den Sprung vom C- zum B-Kader direkt oder man ist automatisch in der zweiten Reihe, weil man sich noch nicht gegen die etablierte Konkurrenz in manchen Disziplinen im DLV durchgesetzt hat. Die Berufung in den Nationalkader basiert nur teilweise auf Potential, jedoch hauptsächlich auf Leistungsstärke. Weil ich keine aktuellen Athleten, die in den USA starten, nennen möchte, erkläre ich es ganz einfach an einem recht guten Beispiel der jüngsten Vergangenheit: Moritz Cleve.

Ich war mehrfacher Medaillengewinner bei Jugendmeisterschaften (was wirklich keinen interessiert) und schloss mein erstes „richtiges“ Zehnkampfjahr mit Männer-Gewichten mit läppischen 7169 Punkten (oder irgendwo dort in der Nähe) ab. Allerdings hatte ich mein Stipendium an der Kansas State University schon Anfang April 2007 angenommen und es war für mich klar, dass ich in die USA ging. Zum Zeitpunkt der ersten Gespräche mit meinem jetzigen Coach hatte ich noch nicht einmal ein Männerergebnis stehen, nur meine knappen 7400 Punkte mit Babygewichten und -hürden. Trotzdem warb Cliff Rovelto sofort mit einem Vollstipendium, ohne mit der Wimper zu zucken. Im darauffolgenden Jahr scheiterte ich knapp an der 7400-Punkte-Marke und beendete meine Saison mit einem schweren Bänderriss im Fußgelenk. Durch tägliche Behandlungen und Reha-Training konnte ich nach fünf Monaten wieder ohne Tapeverband sprinten. Eine anschließend komplett verletzungsfreie Saison ermöglichte meinen ersten 8000-Punkte-Zehnkampf und die Teilnahme an der WM in Berlin. Die Berufung in den B-Kader folgte. Nach einer mauen und wegen Verletzungen frühzeitig beendeten Saison 2010 wurde ich auch wieder aus jenem Kader entlassen. Dennoch bekam ich sehr starken Rückhalt aus dem Kansas State University Team. Die darauffolgende Saison erwies sich erneut als schwierig und ich konnte dem Punkte-Konto der Universität bei den NCAA Championships als Achter mit 7837 Punkten nur einen Punkt in der Teamwertung beisteuern. Als so genannter „post-collegian athlete“ bin ich im Moment offiziell kein Teil des Teams mehr. Allerdings, genieße ich täglich die Vorteile eines Vollstipendiums und erhalte im Mai meinen Abschluss in Public Relations.

Nun möchte ich einige der Ausführungen in dem Artikel richtig stellen, indem ich sie aus der Sicht eines Insiders darlege:

-       Fast alle Trainer in den USA sind hauptamtlich TRAINER. Das ist ihr Job und dafür werden sie meistens nicht schlecht bezahlt. Daher kommt auch eine gewisse Leistungserwartung von oben, an die Trainer selbst und dann natürlich an die Athleten. Der Head Coach, der nun seit über 20 Jahren Trainer der Kansas State University ist, bekommt im Jahr ca. 150.000 US-Dollar. Zu Recht wird von ihm erwartet, dass er Erfolg nachweisen kann. Der Vertrag ist hier öffentlich einsehbar.

-       Die meisten Universitäten der großen Konferenzen (Big12, Big10, PAC12, ACC und SEC) verfügen über ein fulminantes Budget und über ordentliche Anlagen, sowohl im Stadion, als auch in der Halle. Außerdem sind die meisten Unis in der Lage, alle möglichen Geräte in kürzester Zeit zu beschaffen. Zum Beispiel wurde mir ein gebrochener Stab innerhalb einer Woche ersetzt. Wie viele deutsche Vereine können das?

-       Wer gut ist, sticht heraus. Das ist eine ganz einfache Regel im Sport und sie gilt auch in Amerika. Vom „Untergehen in Unmengen von Athleten“ ist hier weit gefehlt. Natürlich ist es etwas Anderes, wenn die Stars der Stadt ein Quarterback der Footballmannschaft oder die nächste NBA-Hoffnung des Basketball-Teams sind, aber die Zeiten des Superstars im 500-Seelen-Dorf in Deutschland werden früher oder später auch dort vorbei sein. Und mal ehrlich: Welche Rolle spielt etwa eine U20-Weltmeisterschaft, wenn man’s hinterher nicht schafft?

-       Normalerweise hat ein Team eine gleiche Anzahl an zu vergebenen Stipendien für Männer und Frauen, die prozentual beliebig aufgeteilt werden können. Nicht alle bekommen also ein Vollstipendium, das 100% entspricht. Für viele Amerikaner ist die Kostenübernahme der Studiengebühren schon eine unersetzliche Hilfe. Die Behauptung, dass Frauen es leichter hätten, an ein Stipendium zu kommen, finde ich falsch. Eine Universität muss zusätzlich darauf achten, dass die Gesamtzahl der Frauen und Männer in allen Sportarten zusammen etwa gleich ist.

-       Viele der US-Topathleten trainieren weiterhin an Universitäten und oftmals mit ihrem ehemaligen Uni-Coach zusammen. Natürlich überschneiden sich deren Trainingszeiten mit denen der College-Athleten und man lernt voneinander, also kein Unterschied zu Deutschland. In Deutschland werden diese Athleten oftmals separat oder in speziellen Leistungsgruppen trainiert. Nachteil: Deutschland.

-       Die Quote der Athleten, die tatsächlich durchkommen und den Sprung in internationale Gefilde schafft, ist gering, egal ob in den USA oder in Deutschland. Nur in den USA liegt das Durchschnittsalter der Ausscheider etwa bei 23-24 Jahren (nach Uni-Abschluss), wobei in Deutschland schon viele Athleten durch den Studieneinstieg gezwungen werden, die Spikes an den Nagel zu hängen.

-       Die Leistungsdichte in den USA ist tatsächlich in vielen Disziplinen enorm hoch. Allein im Hallensiebenkampf in diesem Jahr erlebte man einen denkwürdigen Wettkampf. Der im Schnitt der Top7 bei der WM (bei der WM kamen nur 7 durch) lag 30 Punkte über dem Schnitt der College-Studenten. Die US-Studentinnen brauchten im Finale über 60 m Hürden im Schnitt 8,065 Sekunden, nur knapp geschlagen von den ersten acht der WM mit einem Schnitt von 8,032 Sekunden. Das heißt, mit einer Topleistung für unseren nationalen Standpunkt kann man sich unter Umständen auf NCAA-Level nicht für den Endkampf qualifizieren.

-       Ab einer gewissen Leistung wird man in den USA von jeder Uni mit einem Handkuss angenommen. Ein Zehnkämpfer mit der großen 8 auf dem Konto kann überall anfragen und wird auch überall genommen. Der zuständige Trainer müsste schon unglaublich ehrlich sein, um einen Athleten an eine andere Adresse weiter zu empfehlen.

-       Es stimmt, dass viele Athleten oft die halbe oder die doppelte Distanz ihrer Paradestrecke oder anstelle vom Dreisprung oft mal weitspringen müssen, aber jetzt mal ganz ehrlich, sollten sie dazu nicht in der Lage sein? Ein gutes Beispiel ist Raul Spank, der als Hochspringer fast einen ganzen Mehrkampf absolvieren kann. Ich selbst war in meiner WM-Saison bei sechs 4×400-m-Staffeln im Einsatz und verbesserte meine 400-m-Bestleistung in jenem Jahr um eine Sekunde. Es ist traurig, wenn ein Sprinter nur in der Lage ist, 100 m zu laufen, da die Kurve schon zu lang wäre, wenn ein Weitspringer nicht weiß, wie man aus dem Startblock beschleunigt oder wenn eine Siebenkämpferin nicht auch mal in der Staffel laufen darf.

Abschließend das Wichtigste: Es kommt auf die Sorgfalt bei der Auswahl an. Wenn ich als 7.600er-Zehnkämpfer zu einer Uni gehe, wo der Zehnkampfrekord bei 7.300 Punkten liegt, werde ich mich zwar höchstwahrscheinlich sehr schnell „record holder“ schimpfen dürfen, kann aber auch davon ausgehen, dass dieses Team noch nie eine Tradition im Mehrkampf hatte und der Trainier diesbezüglich keine Erfahrung mitbringt. Wenn einem als Stabhochspringer ein nagelneuer Satz an Karbonstäben angeboten wird, dann ist das nichts Besonderes. JEDE Uni kann das. Das sind Peanuts. Wenn man, wie schon vorher gesagt, ein bestimmtes Niveau erreicht hat, dann bekommt man höchstwahrscheinlich an jeder Uni ein Stipendium. Wer sich das nicht zunutze macht, der ist selber schuld! Jeder in dieser Situation sollte alle Optionen abwägen. Wer eine Uni aussucht, die keine entsprechende Trainingsgruppe hat, verpasst eine riesen Chance. Bei der Auswahl der Universität muss man sich selber ehrlich fragen, welche sportlichen Ambitionen und welches Potential man hat. Meiner Meinung nach gibt es hier drei verschiede Optionen, die bei der Kategorisierung der Auswahlkriterien ausschlaggebend sein sollten:

1. Sport: Trainer, Trainingsstätten, Team (Athleten u. medizinische Versorgung), akademischer Status der Universität, Stadt. Die sportliche Karriere genießt höchste Priorität und alles andere hat sich dieser unterzuordnen.

2. Akademische Ausbildung: akademischer Status der Uni, Trainer, Rest egal. Eine gute Mischung, die für die „Zeit danach“ ausgelegt ist. Der Sport muss Spaß machen und hilft, das ganze Unterfangen zu finanzieren, aber das Hauptaugenmerk liegt auf der guten Universität.

3. Spaß/Erfahrung: Stadt, Universität, Sport. Der Sport ist hierbei das Sprungbrett ins Abenteuer. Unter Umständen hat man Glück und findet dadurch den Weg zur nationalen Spitze oder entdeckt den Spaß am Sport wieder.

In diesem Sinne, liebe Athleten, seid schlau und fragt lieber jemanden, der schon mal drüben war, bevor ihr im Sumpf landet und euer Trainer keine Ahnung von eurer Disziplin hat. Jeder aktuelle oder ehemalige NCAA-Athlet wird euch weiterhelfen können und Freude daran haben, wenn sie euren Namen in der Ergebnisliste mit einer amerikanischen Stadt daneben sehen, denn ihr habt es geschafft!

Knieverletzung verhindert auch Start bei DM

Die Verletzung am rechten Knie, die schon meine Hoffnungen in Ratingen platzen ließ, verhindert auch an diesem Wochenende meine Teilnahme an den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Vaterstetten. Letzte Woche klärte eine Kernspintomographie endlich auf, ob sich unter der starken Prellung noch etwas Schlimmeres versteckte. Zum Glück ist es nur ein hartnäckiger Bluterguss direkt am Ansatz des Innenbands am Knie. Der Facharzt in München empfahl mir, das Training (das ich schon eine Woche zuvor wegen Verschlechterung des Schmerzbilds einstellte) für die nächsten drei bis vier Wochen auszusetzen und konsequente Reha-Maßnahmen zu ergreifen.

Somit muss ich in diesem Jahr bei den Meisterschaften zusehen und die Mehrkämpfer von der Tribüne aus anfeuern. Ich freue mich dennoch auf ein Wiedersehen mit befreundeten Athleten und Trainern!

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Zehnkampfeinstand erst im Mai

Nach einer aufreibenden, wenn auch verletzungsfreien Hallensaison und zwei Stadionwettkämpfen hat mein Körper “endlich” nach einer Pause gefragt. Letzte Woche bekam ich ein paar kleine Wehwehchen und mein Coach zog sofort die Handbremse, um die ansteigende Formkurve nicht zu unterbrechen. Demnach werde ich meinen ersten Zehnkampf erst im Mai bei den Big 12 Championships in Norman/Oklahoma bestreiten und nicht wie zunächst geplant diese Woche in Texas. Bis dahin stehen allerdings zwei bis drei Vorbereitungswettkämpfe an. Ich gehe davon aus, dass ich am Wochenende schon wieder in allen Disziplinen trainieren kann.

Verletzung fast weg

Viele haben sich bestimmt gewundert warum ich nicht wie angekündigt im Dezember beim heimischen Hallenfünfkampf angetreten bin. Der Grund dafür war eine Verletzung im linken Oberschenkel. Das Schmerzbild war etwas seltsam, da der Hauptschmerzpunkt fröhlich an meinem Bein auf- und abwanderte und unsere physiotherapeutische Abteilung kein Gegenmittel kannte. Einschränkungen hatte ich hauptsächlich beim Sprint- und Sprungtraining, alles andere lief wie gewohnt weiter.
Anscheinend helfen die sogenannten Kinesiotapes meinen Muskeln ganz gut und ich konnte seit Montag damit schmerzfrei trainieren. Allerdings wird diese Woche auf jeden Fall noch auf Sparflamme gehalten und falls es am Freitag keine Probleme gibt, werde ich Samstag nicht nur im Kugelstoßen an den Start gehen.

Weihnachtsgrüße in einer stillen Nacht!

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Wertvolle Wochen in Wattenscheid

Während meine deutschen und teilweise auch amerikanischen Kollegen noch Zehnkämpfe bestreiten, beendete ich heute meine vierte Trainingswoche des Aufbautrainings für die Saison 2011. Mein Plan, ein gutes Umfeld für den Trainingsbeginn zu schaffen, ist bestens aufgegangen. Nach dreiwöchiger Hypertrophiephase im Krafttraining arbeite ich jetzt an der Verbesserung meiner Maximalkraft, verbunden mit leichten Ausdauereinheiten.

Meine Unterkunft, das Klaus Steilmann-Haus, ist mir natürlich aus meiner eigenen Internatszeit noch bekannt. Im Alter von 16 Jahren bin ich dort eingezogen, um mein Umfeld zu optimieren und um jegliche Fahrwege zu eliminieren. Zweieinhalb Jahre später gründete ich zusammen mit drei anderen Athleten eine WG, nicht allzu weit vom Olympiastützpunkt Westfalen/Bochum entfernt.

Mein Verein garantiert mir hier in Wattenscheid die besten Bedingungen, um mich auf die nächste Saison vorzubereiten. Deshalb ist es etwas schade, dass ich meine Zelte nach vier Wochen Aufenthalt wieder abbrechen muss. Am Wochenende werde ich in Marburg beim Thorpe Cup, dem Deutschland-USA-Ländervergleich, als Zuschauer anwesend sein, um meine Mehrkampffreunde zu unterstützen und um gute Gespräche mit sowohl Deutschen als auch Amerikanern zu führen.

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Verletzungsstatus nach 3 Wochen

Die Verletzung im Beuger meines Sprungbeins ist nun drei Wochen her und ich befinde mich noch im Heilungsprozess. Anfangs konnte ich absolut nichts machen; setzte fast eine ganze Woche mit dem Training aus. Es standen dann hauptsächlich Programme im Wasser und auf dem Fahrrad auf dem Plan, um Sprint- und Ausdauereinheiten zu kompensieren. Zur Zeit kann ich Krafttraining, Wurftraining und Tempoläufe mit mittelmäßiger Intensität absolvieren. Wichtig ist im Moment nur, dass die antrainierte Form nicht verschwindet, was hauptsächlich mit Krafttraining und Sprinttraining zusammen hängt. Diese Wochen versuche ich mich erstmals wieder mit Sprungtraining und ein paar Hürdenüberquerungen.

Drückt mir die Daumen, denn es sind noch zweieinhalb Wochen bis zu den NCAA Championships in Oregon!

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Was kommt in die Zehnkampftasche?

Ich war gerade dabei, meine Tasche für den Zehnkampf beim Jim Click Invitational zu packen, als mir einfiel, einen Blog-Eintrag über die Zehnkampftasche zu schreiben. Die Ausrüstung eines Zehnkämpfers ist unglaublich groß im Vergleich zu jeder anderen Disziplin. Generell gehen die Könige der Athleten auf “Nummer sicher” und doppeln alles Notwendige. Letztes Jahr machte ich eine lehrreiche Erfahrung, als es in Texas während des Zehnkampfs für ein paar Stunden so kalt war, dass ich meine Handschuhe vermisste, die ich nicht eingepackt hatte… Texas, hallo?!?

Alles muss in eine Tasche

Ich habe insgesamt 8 Paar Sportschuhe eingepackt plus ein Paar Ausgehschuhe für die Flüge und Abendessen mit dem Team. Da die Wettervorhersage für mindestens einen Tag schlechtes Wetter vorhersagt, habe ich auch reichlich an T-Shirts, Socken und natürlich eine Regenausrüstung in der Tasche. Sonstige Ausrüstung umfasst unter anderem reichlich Tape, einen Massagestab, iPod und Kopfhörer, Baumharz für besseren Griff beim Stabhochsprung und Maßband zum Ausmessen der Wettkampfanläufe.

zu viele Schuhe in der Tasche

Zusätzlich kommen noch die Geräte dazu: 5 Stäbe mit einer Länge von 4,90 Metern, mindestens ein Diskus und ein Speer, manchmal noch eine Kugel. Essen und Trinken werden immer vom Team gestellt, aber ich habe trotzdem immer gerne meine eigenen Müsli-Riegel und Powerbar-Gels dabei, um mich mit gewohnter Nahrung zu versorgen. Außerdem trinke ich während der Reise zum Wettkampf meistens ein Elektrolyt-reiches Getränk, das eigentlich für Babys gedacht ist, wenn diese ihr Essen nicht gut vertragen. Die Elektrolyte helfen, den Körper zu hydrieren. Das ist wirklich wichtig auf den Busreisen und während der Flüge, wenn man selten ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, um nicht jede halbe Stunde auf Toilette zu müssen. Auf der mexikanischen Seite der Grenze zu Amerika sind diese Getränke unglaublich hoch im Kurs, weil es illegale Einwanderer trinken, um die Wüste trotz Flüssigkeitsmangel durchqueren zu können.

Alles in drin und der Reißverschluss geht noch zu, fertig!

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